Fotografie

| Cail Pearce

Über die Jahre haben wir E-Mails von Kunden aus aller Welt bekommen, in denen sie sagen, dass die Fotos auf unserer Webseite der Schönheit unserer ochs und junior Uhren „im Metall“ nicht gerecht werden.

Hier ist eine E-Mail von einem Kunden aus Chicago:

Subject: Love it even more in person!

Beat  —  I LOVE LOVE my new watch. It’s even more stunning in person, fits my wrist perfectly and will be going to work with me tomorrow…

Zu Beginn des neuen Jahres wollten wir deshalb kurz erklären, wie unsere Uhrenfotos entstehen und welches Konzept dahinter steckt.

In der Uhrenindustrie werden häufig computergenerierte Bilder statt echte Fotos der Uhren verwendet. Der Grund dafür ist, dass die Uhren so perfekt in Szene gesetzt werden können – besser als dies im echten Leben möglich wäre. Ausserdem kann bei diesen Bildern die Farbe oder der Hintergrund mit ein paar Mausklicks geändert werden. Ein Problem dabei ist jedoch, dass die Bilder manchmal etwas „zu perfekt“ aussehen – sie können auf dem Bildschirm mehr versprechen, als die Uhr in der Wirklichkeit halten kann. Oft findet man deshalb Kommentare von enttäuschten Uhrenfans in Foren auf dem Internet. Vielleicht sind aus diesem Grund die „Wrist Shots“ – Fotos von Uhren am Handgelenk – so beliebt.

Bei ochs und junior benutzen wir nur an einer Stelle computergenerierte Bilder: in unserem Konfigurator (Beispiel: mondphase). Alle anderen Uhrenbilder, die Sie auf der Webseite sehen, sind Fotos von echten ochs und junior Uhren. Wir glauben, dass dies die ausgefrästen Teile mit den sichtbaren Bearbeitungsspuren, das patinierte Metall und die natürlichen Lederarmbänder (auch solche, die schon 8 Monate an unseren Handgelenken waren!) am authentischsten zeigt. Ausserdem macht es die Bilder „lebendiger“. Oft zeigen wir Uhren mit gebrauchten Armbändern, die gerade von unseren Handgelenken kommen. So sieht die Uhr auf dem Foto aus, wie sie das vielleicht auch bei Ihnen wird, wenn Sie sie zuhause vom Handgelenk nehmen.

Die Fotos werden mit einem normalen weissen Blatt Papier vom Format A3 im Hintergrund aufgenommen (welches Beat später dazu verwendet, Besuchern in unseren Arbeitsräumen die Konzepte von ochs und junior zu erklären).

Und natürlich ist es auch nicht immer 10.10 Uhr in Ihrem Leben.

Die Folge der bewussten Entscheidung unsere Uhren möglichst echt darzustellen ist, dass ochs und junior Uhren in der Wirklichkeit überraschend schön sein können  –  wie unsere Kunden uns immer wieder schreiben.

Unsere Fotografin Bea Weinmann hat kürzlich von einer Nikon D3X auf eine Nikon D4 aufgerüstet und dies sind die ersten Fotos, die wir damit geschossen haben. Auf das Resultat sind wir sehr stolz, denn wir glauben, diese neuen Fotos sind näher dran, die Schönheit der patinierten Zifferblätter und gefrästen Gehäuse einzufangen.

Die mondphase patina ist seit ihrer Einführung im Jahr 2012 unsere beliebteste Uhr. Zu 100% aus Metall und mit der genialen Einfachheit von Ludwig Oechslins präziser Mondphasenkalkulation ist sie eine perfekte ochs und junior. Wenn wir nur ein Uhrenmodell herstellen könnten, dann würden wir uns für dieses entscheiden.

Am Titan-Gehäuse mit 42 mm Durchmesser ist das neueste von Sabina Bräggers wasserfesten und handgefertigten Schweizer Störlederarmbändern befestigt. Es ist vom ersten Tragen an wunderbar weich und genauso robust wie frühere Prototypen.

Fotos der Uhr am Handgelenk mit einem schwarzen Wildlederarmband sehen Sie in diesem Blogpost vom 17. Januar 2014. Informationen zur ochs und junior Mondphasenuhr finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für das Jahr 2015!